2016: Goldene Rose 2016
Erstellt: 12.06.16
Almut Bothe

Als Heimatverein Chemnitz-Reichenhain würdigen wir alljährlich besonderes Engagement für unseren Stadtteil im Chemnitzer Süden, für unser Reichenhain.

Wir möchten damit einerseits herzlichen Dank sagen für geleistete Arbeit, für Ideenreichtum und Investitionen – besonders der Investition von Zeit für ein intensives Miteinander. Zeit ist in unserer schnelllebigen Gesellschaft ein hohes Gut – unabdingbar, wenn man zuhören, mitfühlen, Projekte entwickeln und in Gemeinschaft umsetzen möchte.

Andererseits möchten wir mit der Auszeichnung alle Einwohner und Akteure im Ort anregen, sich einzubringen und unseren Stadtteil lebenswert, offenherzig und bunt zu gestalten.

Der Anlass für den Start im Jahr 2009 war die Überlegung, dass in Reichenhain oft unbemerkt von Vielen so viele gute Dinge für das Allgemeinwohl geschehen. Das sind zwar in manchen Augen nur Kleinigkeiten, die jedoch nicht unbedingt selbstverständlich sind und die das Zusammenleben im Ort schöner und angenehmer gestalten. Die „Heimlichkeiten“ öffentlich zu machen ist unser Ziel.

Seit 2009 haben wir die - von der Firma Weißbach gestiftete - Goldene Rose an verschiedene Preisträger überreicht: den ehemaligen Lehrer Walter Großer, die langjährige Ärztin am Ort Dr. Christine Richter, den ehemaligen Pfarrer Karl Heinz Kleve, das Gastwirtsehepaar Neumann, Frau Katrin Börner – Inhaberin von Reichenhains Blühendes Lädchen,Wildhandlung Frank Müller und das Team der Grundschule Reichenhain.

Im Jahr 2016 würdigen wir das Team der Kindertagesstätte Reichenhainer Wichtelberg. Hier werden die Weichen für eine glückliche Zukunft unseres Nachwuchses gestellt und damit unser aller Zukunft in einer Welt, die wir uns friedlich und tolerant für alle Menschen wünschen! Hier lernen die Kinder das 1x1 des Zusammenlebens in ihrem kleinen Kosmos und in der weiten Welt, hier bereiten sie sich auf die spannenden Abenteuer des Lebens vor. Das dies hier in Reichenhain alles zum Wohl unserer Jüngsten geschieht – daran haben wir keinen Zweifel. Und dabei sind die Bedingungen nicht immer ideal. Aus den räumlichen Voraussetzungen wird das Beste gemacht und der hart umkämpfte Betreuungsschlüssel für die Kindertagesstätten erlauben keine Träumereien. Die Erzieherinnen erhalten in unserer Gesellschaft nach meiner Auffassung noch nicht die Ihnen gebührende Anerkennung.

Um so mehr wollen wir dem Team hier vor Ort danken! Trotz knappen Zeitbudgets besteht jederzeit der Wille sich im Ort zu engagieren. So werden ältere Mitglieder im Heimatverein schon mal zum Geburtstag mit einem Ständchen überrascht und unvorstellbar wäre die Weihnachtsfeier ohne das Programm der Kindergartenkinder.

In diesem Sinne möchten wir uns für geleistete Arbeit und die investierte Liebe bei allen Erzieherinnen bedanken und wissen, dass auch die Zukunft von Euch mitgestaltet und geprägt wird. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und wünschen alles Gute und viel Erfolg.